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Kreuz aus Engelthal 4cbeschk

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Klausurk

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Das Angezogensein von Gott und seinem Geheimnis und die Suche nach ihm hat jede von uns einmal an diesen Ort geführt. Hier fanden wir Frauen, die dies verstanden, weil sie Ähnliches erlebt haben.

Wir haben erfahren: Auch in unserer Welt heute spricht und schaut Gott Menschen so an, dass sie mit ihrer ganzen Existenz und ein Leben lang ihm "auf der Spur" bleiben möchten. Für jede von uns ist Engelthal der Ort, wo wir diesem Angezogensein von Gott und damit der Liebe zu ihm Gestalt geben können.

Das gemeinsame Leben und das verbindliche Bleiben beieinander ist für uns Antwort auf die Liebe Gottes zu jeder von uns und zur ganzen Welt.

Damit ein solches Leben gelingen kann, braucht es eine konkrete Form.  So lassen wir unser Leben als Christinnen in der  katholischen  Kirche  und in  der Welt von heute gestalten und formen von der Regel des hl. Benedikt (6. Jhd.).
Christus ist die Mitte, die uns zusammenhält und unser Miteinanderleben täglich neu ermöglicht.
Das Kreuz über dem Altar unserer Kirche stellt uns dies täglich anschaulich vor Augen.     

Um ein Leben in bleibender Gottsuche zu ermöglichen, regt Benedikt an, den Alltag so zu ordnen, dass darin die Orientierung und Grundausrichtung unseres Lebens sichtbar, erfahrbar und lebbar wird. Deshalb sind unser Lebensraum (das Kloster), unsere Zeit (Tag, Woche, Jahr) und unser Umgang miteinander besonders gestaltet.

Gott ist unser Ursprung, unsere Mitte und unser Ziel. Unser Leben im Kloster ist auf ihn hin geordnet. Dies ermöglicht eine ganzheitliche Ausrichtung mit allen Sinnen und Kräften und lässt den Alltag durchsichtig werden für Gottes Gegenwart. 

Wir leben in einem geordneten Raum mit dem Zentrum der Kirche als Mitte unseres gemeinsamen Lebens. Ihr unmittelbar zugeordnet sind Räume für das Gemeinschaftsleben und der persönliche Wohnraum jeder einzelnen Schwester. Es gibt Räume für die Arbeit, ein eigenes Haus für die Gäste und die Begegnung mit ihnen, und einen großen Garten.

Die Zeit, in der wir leben, der Tag, die Woche und das Jahr wird geprägt durch die regelmäßige Feier der Gottesdienste. Es gibt Zeiten der Stille und des Austauschs, der Einsamkeit und Gemeinsamkeit, des Gebetes und der geistlichen Lesung, der Arbeit und der Erholung.

Unseren Umgang miteinander lassen wir immer wieder neu prägen von der Gewissheit, dass Christus selbst uns begegnen kann in der Äbtissin, der Mitschwester und in den Menschen, die zu uns kommen. So versuchen wir, achtsam, hörend und offen miteinander umzugehen, dass Begegnungen auf Gott hin durchsichtig werden können. 

Im Jahr 2015 besteht unsere Gemeinschaft aus 17 Schwestern. 

 

Unsere neue Tagesgestaltung, die wir seit dem 1. Fastensonntag 2015 erproben:

Am frühen Morgen stille Zeit für persönliches Gebet, Meditation und geistliche Lesung.
7.30 Uhr Eucharistiefeier in Verbindung mit den Laudes (Morgenlob)
anschließend Frühstück und noch etwas Lesungszeit

9.00 Uhr Arbeitszeit
12.00 Uhr Mittagshore (Mittagsgebet)
12.30 Uhr Mittagessen in Stille mit Tischlesung,
anschließend Mittagspause
14.30 Uhr Arbeitszeit

18.00 Uhr Vesper (Abendlob)
18.30 Uhr Abendessen in Stille mit Tischlesung
anschließend Gemeinschaftszeit (z.B. miteinander reden, spielen, durch den Garten gehen oder auch Gespräche über Themen führen, die für alle wichtig sind.)
20.00 Uhr Komplet (Nachtgebet)
und Vigilien (Nachtwache). Vor Sonntagen, Festen und Hochfesten beten wir die Vigilien gemeinsam, an anderen Tagen privat.
Anschließend ziehen wir uns in unsere Zimmer und das Schweigen der Nacht zurück.      

          

Als Gemeinschaft leben wir nicht für uns alleine, sondern sind eingebunden in vielfältige Lebenskreise. Dazu gehören Menschen, die uns verbunden sind und mit denen wir einen lebendigen Austausch pflegen:
unsere Oblatinnen, Verwandten und Freunde, katholische und evangelische Kommunitäten, die Pfarrgemeinde von Altenstadt und das Bistum Mainz, aber auch unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, unsere Nachbarn und viele Menschen aus unserer Umgebung, die immer wieder zu uns kommen.

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